Schnell nauf #3: Die Buronhütte bei Wertach


15. Februar 2017 Facebook Twitter LinkedIn Google+ Ausflugsziele in Stadt & Land,Essen, Trinken & Kulinarik


Buronhütte in Wertach / Allgäu

Griaß di,

Donnerstag Abend ist´s und da gehen die Walki-Talki Gruppen gerne in die Höhe. Ok, nicht alle abendlichen Wander-Gruppen heißen so, aber alle walken nach der Arbeit mit oder ohne Tourenski, Schneeschuh oder Rodel und alle talken garantiert beim hochlaufen. Es gehört mittlererweile schon fast zum aktiven Leben im Allgäu dazu: das abendliche Treffen mit Freunden und einer gemeinsamen Ski- oder Rodeltour mit beherztem Einkehrschwung in einer Berghütte.

 

 

Buronhütte bei Nacht

Nachts auf der Hütte ….. – Bildrechte Copyright Buronhütte

 

Die Buronhütte bei Wertach

 

Die Buronhütte ist schon immer ein sehr beliebtes Ausflugsziel. An den Wochenenden, aber eben auch unter der Woche. Die Buronhütte liegt oberhalb von Wertach. Bei den Buron Liften geht es los. Oder man kann für 3 Euro das kleine Mautsträßchen entlang direkt bis zur Hütte fahren (aber das hab ich eigendlich gar nicht verraten) .

Das kleine Skigebiet (2 Lifte) macht die Hütte für alle Wintersportler attraktiv, egal ob Tourengeher, winterwanderer oder eben klassische Skifahrer. Hauptsache das Schneeerlebnis stimmt und danach auf der Terasse sonnenbaden, oder Glühwein trinken – so stell ich mir Winterfreizeit vor.

Im Sommer ist die Buronhütte auch von Nesselwang und Jungholz über Wanderwege zu erreichen. Auf dem Weg zur Reuter Wanne kommt man faktisch fast daran vorbei.

 

 

Die Buronhütte bei Wertach im Allgäu

Buronhütte im Winter – Bildrechte Copyright Buronhütte

 

 

Schnell nauf

Nach der Mittagsspitze und der Königsalpe ist die Buronhütte eindeutig prädestiniert in meine Sammlung „Schnell nauf“ aufgenommen zu werden. Gelegen auf 1250m bietet sich die Hütte geradezu an, mal schnell nauf zu gehen.

Und gerade deshalb ist die Buronhütte bei den Einheimischen so beliebt. Nach der Arbeit die Ski gepackt und schnell in ner Stunde zur Hütte hoch, das gefällt uns. Donnerstag Abend ist Skitouren- und Rodelstammtisch und Live-Musik. So klingt ein Arbeitstag gut aus.

 

Skitouren- und Rodelstammtisch auf der Buronhütte im Allgäu

Skitourenstammtisch – man kennt sich und hat Spaß

Gute Stimmung in der Buronhütte

Gute Stimmung und Donnerstags garantiert was los.

 

Keine Einkehr ohne gutes Essen

Laufen und sporteln macht hungrig, und ganz besonders im Winter. Damit die Gäste nicht nur trinken, dafür sorgen drei gut gelaunte Köche. Liegts an der Höhenluft? Oder am einmaligen Arbeitsplatz? Oder einfach am Können? Jedenfalls hungrig aufstehen braucht man in der Buronhütte nicht. Phillip und seine Jungs verwöhnen regional und typisch und dabei alles andere als langweilig.

Klar dürfen Wertacher Kässpatzen (mit Weißlacker), Schnitzel und Zwiebelrostbraten nicht fehlen. Und Sonntags gibt es traditionell Braten, vom Sauerbraten über den Schweinebraten über Bierbraten …Und dazwischen gibt´s die Schmankerl. Ach und übrigens: Wenn mal was aus ist, dann ist´s eben aus. Weil was auf den Tisch kommt, soll frisch sein. Wir sind auf dem Berg und auf dem Land.

 

Meisterköche auf der Buronhütte

Sterne Koch Frank Aldinger (Küchenchef im Hotel Exquisit)  anläßlich eines Events auf der Hütte – Bildrechte Copyright Buronhütte

 

Frisch gekocht auf der Buronhütte

Frisch und Lecker!

Interieur

Die Hütte selber ist – sagen wir mal – normal. So wie Hütten meistens sind. Praktisch & ganz gemütlich. Kuhschellen, Geweihe, alte Werkzeuge … ja es ist heimelig dort oben. Auf der langen Eckbank läßt sich immer noch der eine oder andere dazwischenquetschen und Eckbänke habe eh sowas ursprüngliches.

Erwähnenswert ist die Holzdecke. Vielleicht ist sie noch Original von 1935. Damals, als die Hütte gebaut und nach dem mittelalterlichen Namen „Kaufbeuren = Buron“ benannt wurde.

Die Hütte bietet 7 Doppelzimmer und 5 Vierbettzimmer. Einige mit Waschnische und alle mit sympathischem Hütten-Charme.

 

Kuh-Bild auf der Buronhütte

Kuh & Holz – das muß sein!

Gemütlich in der Buronhütte

Kuhschelle muß auch sein! – Bildrechte: Copyright Buronhütte

 

Eine Hütte mit See-Panorama-Blick

 

Ziemlich aussergewöhnlich für eine Allgäuer Hütte ist der Ausblick. Neben Bergen, Hügeln, Wiesen und Wäldern blickt des Wanderers Auge nämlich auf den Grüntensee. Hütte mit Seeblick von oben, das muß ein Haus erstmal toppen.

 

Berggipfel im Wolkenmeer: Impressionen von der Buronhütte aus gesehen

Berggipfel im Wolkenmeer …. – Bildrechte Copyright Buronhütte

Grüntensee-Blick von der Buronhütte aus

… im Sommer fällt der blaue See in grünen Wiesen mehr auf – Bildrechte Copyright Buronhütte

 

Italien und die Buronhütte

Also so ganz schlau werd ich da ja nicht. Mir fehlt auch die Überleitung: Irgenwie gehört die Buronhütte jetzt zu der Bellazzo-Café Kette. Für den Ballazzo-Kaffee spricht jedenfalls deren Motto: Kaffee muß schwarz sein, wie die Nacht, heiß wie die Hölle und süß wie die Liebe.

…und wenn man dann angesprochen wird, zu dem hausgemachten Kuchen noch den „weltbesten“ Cappuccino zu bestellen: Unbedingt!

Der Chef und Betreiber Benedikt Barabeisch ist zufällig auch noch Qualitäts“Papst“ bei den Bellazzo Cafés. Aber Ihm geht’s wie uns allen, am liebsten ist er halt auf einer Hütte in den Bergen.

 

Zum Team zählt dann noch Barbara (zuständig für Organisation u. Veranstaltungen), Bianca (zuständig Serviceteam) und Philipp (zuständig Küchenteam).

 

Buronhütte

Barbara – die Chefin für Veranstaltung und Organisation auf dem Weg zur Arbeit

 

Quintessenz:

Gäb es sie nicht, man müßt sie glatt erfinden

Walki Talki´s gehen nicht nur Donnerstags,
sondern auch gerne Mittwochs …

Na denn,
lauf mal schnell nauf, nauf auf die Buronhütte!

                                                       Deine Ulli

PS: Danke an Sabine Houdek und das Hüttenteam für die Bilder

Links: Buronhütte, Wertach

 

 

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Ulrike Heerdegen
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Ulrike Heerdegen

Allgäuerin, Landleberin, Bloggerin, Genieserin, Entdeckerin, Netzwerkerin und begeistert von den digitalen Möglichkeiten.

Zum Ausgleich zu meinem Job als Online-Marketing-fachfrau kann auch gut 3 Wochen ohne jegliche Technik auskommen ... "Out of Netz" - wie der Allgäuer zu sagen pflegt 😉
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